Das Bezirksamt informiert

50 Jahre Zusammenschluss von Böblingen und Dagersheim

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesucht!

In den Jahren 1968 bis 1975 wurde in Baden-Württemberg eine Gebietsreform durchgeführt, die das Ziel hatte, leistungsfähigere Gemeinden zu schaffen. Erreicht werden sollte dies durch das Schaffen von größeren Verwaltungseinheiten – so auch in unserem Landkreis und in Böblingen.  
 
Nach zahlreichen und umfassenden Beratungen unterzeichneten am 8. Juli 1971 der damalige Dagersheimer Bürgermeister Erich Maier und der Böblinger Oberbürgermeister Wolfgang Brumme einen entsprechenden Vertrag. Mit der Übereinkunft wurde der Zusammenschluss der Stadt Böblingen und der Gemeinde Dagersheim mit Wirkung zum 1. September 1971 besiegelt.
 
Dieses Jahr jährt sich diese wichtige Entscheidung für die gemeinsame Geschichte von Böblingen und Dagersheim zum 50. Mal. Um das Ereignis entsprechend zu würdigen und in geeigneter Form aufzubereiten, möchte die Stadtverwaltung Böblingen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort kommen lassen, die darüber berichten können, wie sie damals den Zusammenschluss mitverfolgt und erlebt haben.
 
Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, von Ihren Eindrücken rund um den Zusammenschluss zu berichten, können sich dazu gerne bei der
Dagersheimer Ortsvorsteherin Alessandra Hütter unter (07031) 669 - 1321 oder dagersheim@boeblingen.de sowie bei
Andreas Wolfer, Abteilungsleiter im Amt für Kultur, unter (07031) 669 - 1621 oder wolfer@boeblingen.de melden.

Dagersheim 2021: Was wichtig wird

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
2020 verlief vor allem infolge der Corona-Pandemie anders als erwartet. Dessen ungeachtet haben Ortschafts- und Gemeinderat zahlreiche wichtige, zukunftsweisende Projekte für unseren Stadtteil auf den Weg gebracht. Heute werfen wir gemeinsam einen Blick auf diejenigen Themen und Projekte, die Dagersheim im Jahr 2021 vorwärtsbewegen werden.

Dabei handelt es sich vorwiegend um bauliche Vorhaben, aber nicht zuletzt auch um ein Jubiläum, das für die gemeinsame Geschichte von Böblingen und Dagersheim ganz wesentlich ist.

Dagersheim abends im Schnee
Foto: Sarah Hölzer

Sanierung Schwippehalle

Im vergangenen Herbst hatte die Stadt erfolgreich Städtebau-Fördermittel aus dem Bund-Länder-Investitionspakt Sportstätten für die Schwippehalle beantragt. Wir erhielten 648.000 Euro bewilligt, insgesamt werden damit rund 1,3 Millionen Euro investiert. Die Vorplanungen für die dringenden Sanierungsarbeiten haben begonnen. 2021 gehen die Maßnahmen in die Umsetzung, sodass die Nutzung der Halle durch Grundschule und Vereine für die kommenden Jahre sichergestellt ist. Durch die Sanierung und Modernisierung lässt sich die Attraktivität der Halle weiter steigern und eine hohe Auslastung sichern. Hinzu kommt der wichtige Beitrag für die Sanierungsziele im Gassenquartier. Denn sie wurden inzwischen ergänzt um „Erhalt und Aktivierung der umgebenden Sport-Infrastruktur zur Sicherung des Zusammenhalts im Quartier und Interaktion mit der dörflichen Umgebung“.

Spielplatz Veilchenstraße

Seit langer Zeit wünschen sich die Anwohner/-innen „Östlich der Waldstraße“ sehr, dass der Spielplatz in der Veilchenstraße kommt. Und das wird er – im Dezember 2020 haben Ortschafts- und Gemeinderat den Baubeschluss gefasst. Besonders erfreulich ist, dass wir Anregungen aus einer Bürgerbeteiligung im September in die Planungen aufnehmen konnten. So wird in der Veilchenstraße ein vielfältiger Spielplatz für alle Altersgruppen entstehen. Je nach Witterungslage wird der Bau im Frühjahr beginnen und im Herbst fertiggestellt sein. Hoffen wir, dass die Corona-Situation es dann zulässt, den Spielplatz gemeinsam und öffentlich mit Kindern und Eltern einzuweihen.

Schwippe-Brücken

Dagersheim Schwippe Brücke mit Schnee
Foto: Sarah Hölzer

Die verschiedenen Brücken über die Schwippe sind wichtige Wegeverbindungen im Dagersheimer Ortskern. Da einige davon erhebliche Schäden aufweisen, sind Arbeiten zur Instandsetzung und Ersatz-Neubauten in den nächsten Jahren notwendig. Die Planungen beginnen 2021. Der Neubau für die Schwippe-Brücke auf Höhe des Friedhofs wird, wenn möglich, noch dieses Jahr umgesetzt. So sorgen wir für sichere und bequeme Querungen über die Schwippe.

Darüber hinaus sollen, sofern es die Corona-Situation zulässt, die laufenden Bebauungsplanverfahren im Stadtteil die nächsten formalen Schritte gehen, darunter die Beteiligung der Öffentlichkeit.

50 Jahre Zusammenschluss Böblingen und Dagersheim

Am 1. September 1971 haben sich die Gemeinden Böblingen und Dagersheim im Rahmen der Verwaltungsreform zusammengeschlossen. Damit jährt sich dieses Ereignis 2021 zum 50. Mal, was wir entsprechend würdigen werden – je nach Infektionslage mit angepassten Formaten. Daneben ist der Dagersheimer Veranstaltungskalender wieder mit vielen Terminen gefüllt. Hier sind wir zuversichtlich, dass die eine oder andere Veranstaltung stattfinden kann.
Besuchen Sie hier die Homepage um mehr über die Arbeit von Ortschaftsrat und Bezirksamt, über örtliche Veranstaltungen und den Stadtteil zu erfahren. Ich freue mich darauf, unser Dagersheim 2021 mit Ihnen allen gemeinsam zu gestalten und voranzubringen. Beteiligen Sie sich gerne aktiv mit Ideen und Anregungen!

Ihre

Alessandra Hütter
Ortsvorsteherin

Stadtverwaltung: Schließzeiten der Rathäuser zwischen 16. Dezember 2020 und 14. Februar 2021

Die Stadtverwaltung schließt die Rathäuser und das Bezirksamt sowie das Bürgerbüro zwischen 16. Dezember 2020 bis vorerst 14. Februar 2021 für den Publikumsverkehr. Damit folgt die Stadt Böblingen den von Bund und Ländern getroffenen Beschlüssen zum Herunterfahren des gesellschaftlichen Lebens ab 16. Dezember und handelt außerdem zum Schutz aller Besucher/-innen und Beschäftigten der Stadtverwaltung.

Bezirksamt Dagersheim

Dringliche bzw. unaufschiebbare Terminanfragen sind direkt an die zuständige Ansprechpartnerin zu richten.

Bürgerbüro:

Frau Bortmes  
Telefon (0 70 31) 669 - 13 27
E-Mail bortmes@boeblingen.de
Frau Koch  
Telefon (0 70 31) 669 - 13 26
E-Mail r.koch@boeblingen.de

Standesamt, Rentenangelegenheiten:

Frau König  
Telefon (0 70 31) 669 - 13 23
E-Mail koenig@boeblingen.de

Vorzimmer Ortvorsteherin, Mitteilungsblatt, Hallenbelegung

Frau Dottai  
Telefon (0 70 31) 669 - 13 22
E-Mail dottai@boeblingen.de

In allen Dienstgebäuden gelten weiterhin die allge-meinen Abstands- und Hygieneregeln. Auch besteht weiterhin die Maskenpflicht. Bei Krankheitssymptomen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt.
Ausführliche Informationen finden Sie in dieser Ausgabe des Amtsblattes. Die Kontaktmöglichkeiten zu den Ämtern und Abteilungen sind zu finden auf www.boeblingen.de/oeffnungen oder über die städtische Corona-Hotline (0 70 31 / 6 69 - 88 88)

Amtsblatt Böblingen und Mitteilungsblatt Dagersheim erscheinen künftig gemeinsam

Seit 2007 gibt die Stadt Böblingen wöchentlich in Zusammenarbeit mit dem Verlag der Kreiszeitung Böblinger Bote das Böblinger Amtsblatt heraus. Es wird seitdem kostenlos an alle Haushalte in Böblingen und Dagersheim verteilt. Das Mitteilungsblatt Dagersheim wird bisher im Rahmen derselben Zusammenarbeit als eigene Veröffentlichung eingelegt und nur an die Dagersheimer Haushalte verteilt. Ab Januar 2021 wird das Mitteilungsblatt in das Amtsblatt integriert und schließt sich direkt an dessen Vereinsteil an.
Diese Änderung wird aus folgenden Gründen umgesetzt:
Der Stadtverwaltung sind für Herstellung und Verteilung des Amts- und Mitteilungsblattes bisher keine Kosten entstanden, da beide Blätter sich durch Anzeigen selbst finanziert haben. In den vergangenen Jahren ist jedoch zum einen das Anzeigenvolumen kontinuierlich gesunken. Zum anderen sind die Herstellungs- und Produktionskosten gestiegen. Das Corona-Virus hat diese Situation nochmals verstärkt. Hierzu hatten Stadtverwaltung, Bezirksamt und Verlag gemeinsam mehrere Maßnahmen erarbeitet, die Ortschafts- und Gemeinderat nun beschlossen haben. Diese betreffen überwiegend die (interne) Arbeit der Amtsblatt-Redaktion bzw. die Texte der Stadtverwaltung. Hierzu wird aktuell auch das Redaktionsstatut überarbeitet, das den Gremien dann im ersten Quartal 2021 vorgestellt wird. Eine Maßnahme wirkt sich auf die Produktion des Mitteilungsblatts aus und wird bereits zum neuen Jahr umgesetzt.

Mitteilungsblatt wird eigenständiger, direkter Teil des Amtsblatts

Das Dagersheimer Mitteilungsblatt wird bisher separat gedruckt und für die Haushalte des Stadtteils in das Böblinger Amtsblatt eingelegt. Ab Januar 2021 wird das Mitteilungsblatt als eigenständiger Teil in das Amtsblatt eingefügt und schließt damit im eigenen, gewohnten Layout an den Vereinsteil des Böblinger Amtsblatts an. Dies ermöglicht, das Mitteilungsblatt weiterhin als Dagersheimer Informationsmedium kostenlos beizubehalten.

Vorteile der neuen Regelung

Das Mitteilungsblatt bleibt klar als eigene Veröffentlichung erkennbar. Zudem erhält jeder Haushalt in Böblingen und Dagersheim sowohl Amtsblatt als auch Mitteilungsblatt. So sind Informationen aus dem Stadtteil Dagersheim für alle Bürger/-innen Böblingens verfügbar. Auch lassen sich Doppel-Informationen vermeiden, da Texte künftig entweder im Amts- oder im Mitteilungsblatt veröffentlicht werden. Auf der Titelseite des Amtsblatts wird in jeder Ausgabe ein Hinweis stehen, ab welcher Seite das Mitteilungsblatt zu finden ist.

Warum ein Amtsblatt?

Das Amtsblatt ist öffentliches Bekanntmachungsorgan der Stadtverwaltung und erfüllt damit den Zweck, amtliche Mitteilungen, Bekanntmachungen, Ausschreibungen etc. rechtmäßig zu veröffentlichen. Neben den amtlichen Mitteilungen berichtet die Stadtverwaltung über Beschlüsse des Gemeinderats, Aktuelles aus der Verwaltung oder städtische Veranstaltungen. Zudem haben örtliche Schulen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Kirchen die Möglichkeit, Terminhinweise und weitere Informationen im Amtsblatt zu veröffentlichen. Das Amts- und Mitteilungsblatt trägt damit wesentlich dazu bei, die Einwohner/-innen über das städtische Handeln sowie über die allgemein bedeutsamen Angelegenheiten in Böblingen und Dagersheim zu informieren. Die Erhaltung und kostenlose Verteilung des Amts- und Mitteilungsblatts ist daher für Stadtverwaltung, Gemeinderat und Ortschaftsrat ein großes Anliegen.

Stille Gedenkfeier am Volkstrauertag

Zum Schutze aller Beteiligten fand die diesjährige Zeremonie zum Volkstrauertag am 15.11.2020 auf dem Dagersheimer Friedhof im kleinen Kreis ohne Publikum statt.
Ortsvorsteherin Alessandra Hütter begrüßte zu Beginn die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter des Ortschaftsrates, Dagersheimer Vereine sowie der evangelischen und katholischen Kirche. Im Anschluss wurde traditionsgemäß bei gesenkten Vereinsfahnen von Liederkranz, Feuerwehr-Musikkapelle und TSV Dagersheim und Gebet durch Pfarrer Maier (evangelische Kirche) den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Mit einem Segensspruch durch Pastoralreferentin Christiane Breuer (katholische Kirche) wurde die Gedenkfeier beendet. Wie in den vergangenen Jahren wirkten auch zwei Mitglieder des Ortschaftsrates bei der Kranzniederlegung mit. In diesem Jahr übernahmen Frau Barbara Ferkinghoff-Wiese und Frau Weidling diese Aufgabe. Die Fahnen für die Vereine wurden von Arthur Bamberger (Liederkranz Dagersheim), Martin Schmidt (Feuerwehr-Musikkapelle) sowie Dirk Wolf (TSV Dagersheim) getragen.

Ansprache von Ortsvorsteherin Frau Alessandra Hütter

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
das Jahr 2020 ist ein wohl wahrlich herausforderndes Jahr. Es ist ein Jahr in dem wir durch eine unsichtbare Gefahr Einschränkungen in unserem Lebensalltag erfahren. Man reicht sich nicht mehr freundschaftlich die Hand, hält Abstand zu geliebten Menschen und versteckt sein Gesicht hinter einer Maske, sodass keinerlei Mimik mehr erkennbar ist. Doch all das machen wir nicht, um uns zu distanzieren, sondern um unsere Mitmenschen zu schützen.
In diesem Jahr lässt die Situation es nicht zu, dass wir Schulter an Schulter diesen Gedenktag begehen können. So nehmen wir diesen stillen Feiertag beim Wort und gedenken im Stillen gemeinsam mit den Hinterbliebenen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aller Nationen.
Der Volkstrauertag wurde vor über einem Jahrhundert gegründet, um an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges zu gedenken. Mit diesem Gedenken sollte ein solidarisches Zeichen derjenigen, die keinen Verlust von Familienangehörigen zu verzeichnen haben, mit den Hinterbliebenen von gefallenen Söhnen, Brüdern und Ehemännern gesetzt werden.
Dieser Gedenktag galt als Symbol der Mahnung, dass ein solcher Krieg, in dem Millionen von Menschen ihr Leben verloren nicht nochmal geschehen darf. Doch gerade einmal etwas mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Ersten Weltkrieges begann der Zweite Weltkrieg. Es wurden Soldaten gezwungen ihre Heimat und ihre Familien zu verlassen, um erneut im Krieg zu kämpfen.
Dieser Krieg sollte das deutsche Volk vom Leid und den Entbehrungen der Nachkriegszeit erlösen. Doch in Wahrheit war dies ein Krieg, dessen Grausamkeit gegenüber der Menschlichkeit unvorstellbar war. In diesem von Deutschland ausgehenden Zweiten Welt Krieg verloren über 60 Millionen Menschen ihren Tod. Mehr als die Hälfte dieser Personen waren Zivilisten. Es starben über 6 Millionen Deutsche. Auch in Dagersheim waren Verluste von Angehörigen zu verzeichnen: 61 Soldaten fielen, 34 gelten als vermisst.
Es gibt wohl keine Familie, die die Auswirkungen der kriegerischen Handlungen nicht gespürt hat: Es wurde die Heimat von Millionen Menschen zerstört. Geliebte Familienangehörige haben ihr Leben verloren.
Noch heute gibt es eine Generation, die den Krieg in ihrer Kindheit und Jugend gespürt hat. Eine Generation die die schweren Jahre der Nachkriegszeit erlebt haben.
Daher nutzen wir den heutigen Volkstrauertag um uns gemeinsam zu erinnern und um diesen kritischen Blick in unsere Vergangenheit zu werfen.
Für mich selbst sind diese schrecklichen Ereignisse und Erfahrungen nicht greifbar. Meine Generation und die Generation meiner Eltern hat das Glück in eine Zeit des Friedens geboren worden zu sein. In eine Zeit in der wir ein vertrauensvolles Verhältnis und offene Grenzen zu unseren europäischen Nachbarn haben.
Jahrhunderte lang gehörte der Krieg zu Europa bis dann schließlich am 08. Mai 1945 die Waffen in Europa schwiegen. Am ersten 01.09.1945 gilt der Zweite Weltkrieg als beendet. Es war der letzte Krieg in Deutschland und in der heutigen Europäischen Union. Mit dem Ende des Dritten Reichs sollte auch die Zeit der Kriege ein Ende in Europa haben und so haben wir nun die längste Zeit – 75 Jahre –Frieden in Europa.
Der französische Außenminister Robert Schumann formulierte am 09. Mai 1950 die europäische Idee. Die Idee bestand darin, dass Staaten, welche wirtschaftlich eng miteinander verbunden sind und Handel miteinander betreiben, keine gegenseitigen kriegerischen Handlungen leisten werden. Also die Idee einer Gemeinschaft im Dienste des Friedens. Den ersten Schritt machte die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl im Jahre 1952. Den Beginn des Friedensprojektes stellen die Römischen Verträge von 1957 dar. Die Erfolgsgeschichte dieses Projektes ist bekannt. Und so können wir uns gemeinsam mit 450 Millionen weiteren EU-Bürgerinnen und Bürgern als stolze Träger des Friedensnobelpreises bezeichnen.
Doch wir müssen weiterhin einen kritischen Blick auch für die Gegenwart und Zukunft bewahren. Denn der erfolgreiche Verlauf des Friedenprojektes Europa ist kein Garant. Wir dürfen uns nicht ausruhen. Es ist unsere gesellschaftliche Verantwortung dieses wichtige Gut – den Frieden- zu verteidigen und weiterzutragen. Obwohl in Deutschland eine stabile Mehrheit besteht, die jede Form der Beteiligung an Krieg ablehnt, ist diese Aufgabe nicht leicht. Das zeigen die aktuellen Geschehnisse wie die terroristischen Anschläge in Dresden und Wien oder die abscheulichen Taten in Paris. Hierzu zählen auch die anhaltende Hetze und Hass im Internet, Unterwanderungen von Demonstrationen durch rechte und linke Gruppierungen und letztlich auch der Sturm auf den Reichstag in diesem Sommer.
Auch stellt uns die anhaltende weltweite Corona-Pandemie vor große Herausforderungen in unserem friedlichen Zusammenleben. In dem sonst offenen Europa werden Grenzen geschlossen, es werden Regelungen getroffen, die uns in unserem alltäglichen Leben einschränken. Von unserem französischen Nachbarn hörte man zu Beginn der Pandemie die unvorstellbaren Worte „Wir sind im Krieg“. Eine drastische Wortwahl, um zu zeigen, wie ernst es ist.
Nimmt man zudem die europäische Brille ab und schaut in die Welt, stellt man sich die Frage: Haben wir überhaupt Frieden?
Das Heidelberger Institut für internationale Konfliktforschung bringt jährlich einen Konfliktbarometer heraus. Dem aktuellen Bericht ist zu entnehmen, dass das Jahr 2019 von globalen hochgewaltsamen Konflikten geprägt war. Diese Konflikte spielen sich in Afrika, Amerika und in der Region des Mittleren Ostens ab. Die meisten davon im Nahen Osten und in Nordafrika. Insgesamt wurden acht Kriege in Afghanistan, Ägypten, Syrien, Libyen, Jemen und in der Türkei ausgetragen. In Asien und Europa sind keine Kriege verzeichnet. Dennoch spüren auch wir hier vor Ort die Auswirkungen dieser Konflikte. Man muss nur einen Blick auf die aktuelle Statistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge aus dem Oktober und der registrierten Erstanträge werfen. Unter den zehn häufigsten Staatsangehörigkeiten der Erstantragsteller sind eine Vielzahl der genannten Krisenherde vertreten.
Wir selber haben es nun in der Hand und können unseren gesellschaftlichen Beitrag für ein friedliches Miteinander leisten.
Lassen Sie uns den heutigen Tag als Gedenk- und Mahntag nutzen. Ein Mahntag für unsere und die nachfolgenden Generationen aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen und das Vergangene nicht zu vergessen und den Frieden nicht als selbstverständlich anzusehen und diesen aufrechtzuhalten. Immer mit der Frage: Welchen Beitrag kann ich für ein friedliches Miteinander leisten?
Auch wenn es schon oft zitiert wurde, es ist stets eine passende Zusammenfassung für den Volkstrauertag:

Fahnenträger mit Pfarrer, Pastoralreferentin und Ortsvorsteherin mit Ortschaftsräten vor Aussegnungshallse
v.l. n. r.: Martin Schmidt (Feuerwehr-Musikkapelle), Dirk Wolf (TSV Dagersheim), Arthur Bamberger (Liederkranz Dagersheim), Corinna Weidling, Barbara Ferkinghoff-Wiese (beide Ortschaftsrat), Alessandra Hütter (Ortsvorsteherin), Udo Maier (Pfarrer evangelische Kirche), Christiane Breuer (Pastoralreferentin kath. Kirche), Frank Wolf (Ortschaftsrat)

Gebetsspruch von Herrn Pfarrer Udo Maier

Wir begehen heute den Volkstrauertag.
 
Herr, unser Gott, an diesem Tag gedenken wir der Millionen Toten, Verschleppten, Vermissten, gefolterten und ermordeten Menschen vergangener Kriege, an die Opfer von Terroranschlägen, Übergriffen und Gewalt jeglicher Art.
Wir bitten dich um Frieden zwischen den Völkern und Staaten, zwischen den Ländern und Nationen, unter den Ideologien, Staatstheorien und Gesellschaften, zwischen den Bündnissen, Verbänden, Generationen und unter den Religionen.Wir beten darum, dass niemand mehr Gewalt oder Androhung von Gewalt zum Mittel der Durchsetzung seiner auch politischen Ziele ergreift wie jetzt in Belarus und in den kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien, Aserbaidschan und Georgien.
 
Wir beten für die Politiker unserer und aller Regierungen, für die leitenden Männer und Frauen in den Parteien und Gewerkschaften, Verbänden, Betrieben und Verwaltungen, für die Redaktionen bei Presse, Funk und Fernsehen, dass sie das Recht aller Menschen auf Frieden und Gerechtigkeit fördern.

Wir bitten Gott, dass wir Mut und Entschlossenheit zum Frieden vorleben und für den Frieden eintreten können, wo immer wir Rassismus, Übergriffe sexualisierter Gewalt und Demütigungen mitbekommen in unseren Kirchen, in Familien, in Schulen und an den Arbeitsplätzen.
 
Gott des Friedens,
wir bitten dich für alle, die weltweit Opfer von Pandemien werden, die unter Hunger, Armut und Obdachlosigkeit leiden, die nur geringe Bildungsmöglichkeiten haben sowie für alle Menschen auf der Flucht: Begleite sie mit deiner Fürsorge. Stelle ihnen Menschen an die Seite, die sie unterstützen. Segne alle, die sie medizinisch, spirituell oder psychologisch begleiten
Herr, das Ziel deiner Schöpfung ist Frieden. In der Sehnsucht nach Frieden sind wir verbunden mit allen Menschen. Schenke unserer zerstrittenen Welt deinen Frieden, dass dein Reich komme und dein Wille geschehe.

Segensgebet von Pastoralreferentin Christiane Breuer

Gott segne uns und alle Menschen.Segen gilt allen gleich, und nicht dem einen mehrund der anderen weniger.Der Friede Gottes, der so viel mehr ist als unsere Gedanken verstehen, bewahre und öffne unsere Herzen und Gedanken. Der HERR segne dich und behüte dich, Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, Der HERR erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. Amen.

Terminvergabe im Bezirksamt

Das Bezirksamt ist derzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung geöffnet.
Aktuell können Termine nur telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Bitte geben Sie bei einer Anfrage per E-Mail neben Ihrem Anliegen auch Ihren vollständigen Namen und eine Telefonnummer an, sodass Sie zur Terminvereinbarung angerufen werden können.

Während der laufenden Termine, ist die telefonische Erreichbarkeit nur eingeschränkt möglich.
Bitte nutzen Sie deshalb den Zeitraum Montag bis Freitag (außer Mittwoch) zwischen 11.30 und 12.00 Uhr um einen Termin zu vereinbaren.

Aufgrund der hohen Nachfrage, sind kurzfristige Termine nicht immer möglich. Bitte Überprüfen Sie rechtzeitig vor Antritt einer Reise die Gültigkeit Ihrer Ausweisdokumente.

Viele unsere Leistungen können auch kontaktlos erfolgen. Gerne geben die zuständigen Mitarbeiterinnen im Bezirksamt nähere Auskunft zum Ablauf des Termins, sowie zu den benötigten Unterlagen. Bitte kommen Sie pünktlich zu Ihrem Termin und bringen einen Mund-und-Nasenschutz, sowie einen eigenen Kugelschreiber mit.

Die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros erreichen Sie unter folgenden Kontaktdaten:
Frau Bortmes  
Telefon: (0 70 31) 6 69-13 27
E-Mail: bortmes@boeblingen.de
   
Frau Koch  
Telefon: (0 70 31) 6 69-13 26
E-Mail: r.koch@boeblingen.de
Auch das Standesamt und die Rentenstelle arbeiten vorerst mit Terminvergabe. Um einen Termin zu vereinbaren wenden Sie sich bitte an:
Frau König  
Telefon: (0 70 31) 6 69-13 23
E-Mail: koenig@boeblingen.de
Bei Fragen zum Mitteilungsblatt, der Hallenbelegung, bei allgemeinen Anfragen oder zur Anmeldung bei der Ortsvorsteherin erreichen Sie:
Frau Dottai  
Telefon: (0 70 31) 6 69-13 22
E-Mail: dottai@boeblingen.de

Ortsvorsteherin Alessandra Hütter steht Ihnen bei Fragen und Anliegen rund um das Ortsgeschehen gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin mit Frau Dottai.

Eichenprozessionsspinner und Co.: Was ist zu wissen und zu beachten?

Auch 2020 stellt sich erneut die Frage nach dem Auftreten des Eichenprozessionsspinners. Dieser hatte in den vergangenen Jahren immer wieder zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei der Böblinger Bevölkerung geführt.
Die Entwicklung des Eichenprozessionsspinners (EPS) wird von der Forstlichen Versuchsanstalt (FVA) Baden-Württemberg im südlichen Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie im Stadtgebiet von Freiburg regelmäßig überwacht.
Eine genaue Aussage zur Entwicklung bei uns in Böblingen lässt sich daraus nur bedingt ableiten. Allerdings wurden bereits vor Christi Himmelfahrt kleine Prozessionen in der Stadt gesichtet, was zum Zeitpunkt bisheriger Vorkommen vergleichsweise früh ist.
Derzeit gibt es aber weder aus wissenschaftlicher noch aus eigener Untersuchung gesicherte Hinweise für eine Prognose, dass es zu einem massenhaften Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet Böblingen kommt. Ein präventiver Einsatz mit einer Besprühung der Eichen im und um das Stadtgebiet per Hubschrauber kann aufgrund der negativen Auswirkungen auf viele andere Insektenarten nicht mehr durchgeführt werden.

Eichenprozessionsspinner: Vorsichtsmaßnahmen

Die Stadt Böblingen hat deshalb, wie bereits in den letzten Jahren, in sensiblen Bereichen wie der Mineraltherme, am Waldheim und auf Waldspielplätzen, in Kindergärten und auf Friedhöfen, Behandlungen
durchgeführt. Die betroffenen Bäume wurden zu diesem Zweck mit gelbgrünen Punkten versehen. Die Behandlung erfolgte mit einem großen Sprühgerät, ähnlich einer Schneekanone, oder mit Blasgeräten aus dem Hubsteiger. Das Mittel ist für den Menschen ungefährlich.
Einen sicheren Schutz vor den Brennhaaren der Eichenprozessionsspinner gibt es jedoch nicht. Das Kreisforstamt rät deshalb allen Waldbesucher/-innen zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

  • Berühren Sie die Raupen und ihre Nester nicht.
  • Vermeiden Sie in betroffenen Eichenwäldern den Kontakt mit der Bodenvegetation und bleiben Sie auf den Wegen.
  • Schützen Sie die empfindlichen Hautbereiche (Nacken, Unterarme).
  • Wechseln Sie die Kleider und duschen Sie nach dem Kontakt mit den Brennhaaren.

Sollten im Laufe des Sommers Nester an städtischen Eichen bemerkt werden, bittet die städtische Abteilung
für Umwelt und Grünfächen um kurze Meldung – auch um ein möglichst exaktes Bild der Verteilung zu erhalten.

Ansprechpartner:
Stadtgärtnerei, Oliver Henke,
Telefon (0 70 31) 6 69-53 61.
Die Nester werden dann von Fachfrmen entfernt. Da eine Beseitigung der Nester im Stadtwald aufgrund der hohen Eichendichte nicht möglich ist, werden Waldbesucher zu gegebenem Zeitpunkt durch  Hinweisschilder auf das Vorkommen der Raupen aufmerksam gemacht. Raupen und Nester an Bäumen auf Privatgrundstücken können von der Stadtverwaltung nicht behandelt werden. Diese sollten die Eigentümer im Bedarfsfall durch gewerbliche Baumpfegefrmen entfernen lassen.

Gespinstmotte

Die Nester des Eichenprozessionsspinners werden häufg mit den Netzgefechten der Gespinstmotte verwechselt. Diese befallen vor allem Traubenkirsche, Apfelbäume und Pfaffenhütchen und spinnen diese Pfanzen komplett ein, während sie die Blätter kahlfressen. Diese Erscheinung sieht unheimlich aus,  bedeutet aber keine Gefährdung für den Menschen.

Buchsbaumzünsler

Eine weitere Bedrohung durch Raupen, allerdings nicht für den Menschen, besteht für den Buchsbaum.
Der Buchsbaumzünsler tritt jetzt wieder im Stadtgebiet auf und frisst sich durch zahlreiche Pfanzen in städtischen und privaten Anlagen. Diese Schmetterlingslarven vermehren sich im Moment sprunghaft und setzen den beliebten Vorgartenpfanzen schwer zu. Die Stadtverwaltung wird diesen „Lästling“ allerdings
nicht mit chemischen Mitteln bekämpfen, da er für den Menschen keine Bedrohung darstellt. Befallene Bestände sollen mittelfristig durch fraß-resistente Pfanzen ausgetauscht werden.
Es bleibt zu hoffen, dass natürliche Fressfeinde des Zünslers wie Vögel und Raubwanzen die Verbreitung
dieses Falters auf natürlichem Weg eindämmen.

Pflanzenwachstum und Grundstückspflege

Ab dem Frühjahr wachsen auf den allermeisten Grundstücken – besonders aber auf ungenutzten Bauplätzen – Gras, Löwenzahn, Unkraut, Disteln und andere wenig geliebte Gewächse. Diese bilden Samen aus, die über die Luft auch auf umliegende
Grundstücke getragen werden. Eine über das natürliche Maß hinausgehende Beeinträchtigung des Eigentums anderer durch unterlassene Grundstückspfege ist nicht zulässig. Die Stadtverwaltung hat in Fällen von nicht gepfegten Grundstücken im
Siedlungsbereich allerdings keine Einwirkungsmöglichkeiten mehr auf die  Grundstückseigentümer. Im Rahmen einer Gesetzesänderung des  Landesnaturschutzgesetzes ist die Regelung über die Pfegepficht von Grundstücken im Siedlungsbereich schon vor geraumer Zeit ersatzlos weggefallen (ehemals §
19 Landesnaturschutzgesetz).
In Anlehnung an die vorgenannten Ausführungen bittet das Bezirksamt alle Grundstückseigentümer und Bauplatzbesitzer, auch zur Wahrung gut  nachbarschaftlicher Beziehungen, das eigene Grundstück / die eigenen Grundstücke zumindest ein- bis zweimal jährlich zu mähen und damit eine übermäßige Ausbreitung von Unkrautsamen zu vermeiden.
Anderes gilt natürlich für Hecken und Äste, die in den öffentlichen Verkehrsbereich wie Straßen und Gehwege hineinragen. Diese sind so zurückzuschneiden, dass alle Verkehrsteilnehmer den Gehweg oder die Straßen ungehindert benutzen können und keine Gefahr oder Schäden für die Verkehrsteilnehmer (Personen wie Fahrzeuge)  entstehen.
Eigentümer und Besitzer der an Straßen grenzenden Grundstücke werden gebeten das Lichtraumprofl über öffentlichen Verkehrsfächen von Anpfanzungen, wie Bäumen, Hecken, Sträuchern etc. freizuhalten. Das Lichtraumprofl beträgt über Gehwegen 2,30 Meter, d.h. dass bis zu dieser Höhe Anpfanzungen nicht in den Gehweg hineinragen dürfen. Verkehrszeichen sind grundsätzlich freizuhalten.
Für Hinweise auf Bäume und Sträucher auf städtischen Grundstücken, die diesen Anforderungen nicht genügen, ist das Bezirksamt dankbar – gerne kann dazu auch die Mangelmeldung genutzt werden, die im quartalsweise erscheinenden Einleger zum Mitteilungsblatt zu fnden ist und auch im Bürgerbüro erhältlich ist.

Verunreinigungen durch Hunde - Hinweis an alle Hundehalter

Dem Bezirksamt wurde eine verstärkte Verunreinigung des öffentlichen Raums mit Hundekot gemeldet. Aus diesem Anlass folgende Hinweise und folgende Bitten an alle Hundehaltenden: Nach den Vorschriften der polizeilichen  Umweltschutzverordnung der Stadt Böblingen haben Halter oder Führer eines Hundes dafür Sorge zu tragen, dass dieser seine Notdurft nicht auf öffentlichen  Verkehrsfächen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten verrichtet. Grundsätzlich sind die Hinterlassenschaften von Hunden mit Hundekottüten zu entsorgen. Diese Entsorgung kann an den dafür vorgesehenen öffentlichen Mülleimern oder auch zuhause geschehen. Die Stadt Böblingen stellt einige Hundekottütenspender bereit. Diese haben den Zweck, dass die hundeführende  Person sich daran bedienen kann, wenn sie die eigenen Hundekottüten zuhause vergessen hat. Sie dienen nicht der allgemeinen und lückenlosen Versorgung mit kostenlosen Hundekottüten.
Hunde dürfen nicht ohne Begleitung einer Person, die jederzeit und unmittelbar auf das Tier einwirken kann, frei umherlaufen. In öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen, auf Sport- und Lehrpfaden sind Hunde an der Leine zu führen. Auf Kinderspielplätze, Liegewiesen sowie Sport- und Bolzplätze dürfen Hunde nicht mitgenommen werden.
Alle Hundehaltenden werden gebeten, Hunde auch in der unmittelbaren Nähe der genannten Freizeiteinrichtungen nicht frei laufen zu lassen, damit auch wirksam verhindert werden kann, was auf diesen besonderen öffentlichen Flächen  unerwünscht und deshalb verboten ist.

Einkaufshilfe für ältere und immunschwache Dagersheimer/-innen

Die Süddeutsche Gemeinschaft Dagersheim/Darmsheim bietet bei Bedarf eine Einkaufshilfe an für Personen, die auf Grund der aktuellen Situation das Haus nicht mehr verlassen können.
Das Angebot richtet sich an alle hilfsbedürftigen Menschen in Dagersheim.

Kontakt über Telefon jeweils von 08:00 bis 18:00 Uhr

  • 0 70 31 / 68 56 65
  • 0 70 31 / 81 90 71
  • 0 70 31 / 67 25 82
  • 0 70 31 / 76 77 0

So geht’s - Sie rufen an und hinterlassen:

  • Ihren Namen,
  • Ihre Anschrift,
  • die Warenbestellung,
  • Ihre Telefonnummer für einen Rückruf und
  • die Zeit, wann es Ihnen vorbeigebracht werden kann.

Der/die Helfer/--in stellt Ihnen zur vereinbarten Zeit den Einkauf vor die Tür und hinterlässt den Kassenzettel in einem Umschlag. Sie stecken den fälligen Geldbetrag in den Umschlag und holen den Einkauf in Ihre Wohnung.
 
Auch wer sich ein seelsorgerliches Gespräch wünscht, kann das Anliegen hinterlassen und wird von einem geeigneten Ansprechpartner zurückgerufen.

Was Dagersheim im Jahr 2020 bewegt

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der erste Monat im Jahr 2020 ist bereits vorbei. Das ist ein guter Zeitpunkt, um einen Blick auf die Themen, Entwicklungen und Projekte, die sich für Dagersheim in diesem Jahr abzeichnen, zu werfen.

Sanierungsgebiet „Gassenquartier“

Mit dem Beschluss zur Ausweisung des Sanierungsgebiets „Gassenquartier“ durch den Gemeinderat im Oktober 2018 wurde der Grundstein für die Stärkung der Dagersheimer Ortsmitte gelegt. Im vergangenen Jahr wurden Gespräche und Sanierungsberatungen mit Eigentümern im Sanierungsgebiet geführt und Modernisierungsvereinbarungen geschlossen. Auch in 2020 steht die Stärkung und städtebauliche Gestaltung unseres Ortskerns Dagersheim im Vordergrund. Gespannt können wir der Entwicklung in der historischen Ortsmitte entgegenblicken, denn die ersten Maßnahmen sind schon erkennbar.

Umbau der westlichen Hauptstraße

Mit dem Umbau der westlichen Hauptstraße bringt sich auch die Stadt Böblingen im Sanierungsgebiet ein. Ziel der Umgestaltung des Straßenraumes ist eine strukturelle Verbesserung für Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Wegestrecke zwischen Dagersheim und Darmsheim. Insbesondere das Pflegeheim Haus an der Schwippe soll durch die Neuorganisation der Verkehrsflächen besser erreicht werden.

RegioRad - mehr Mobilität in Dagersheim

Ganz getreu der Neujahrsrede von Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz: Böblingen bewegt – Dagersheim bewegt, wird das Mobilitätsangebot in Dagersheim mit einer RegioRad-Station erweitert. Die Ausleihstation mit Terminal wird im ersten Halbjahr an der Bushaltestelle an der Kirche errichtet. Es kann also bequem von Dagersheim nach Böblingen – mit und ohne elektrischer Unterstützung – geradelt werden. Die Rückgabe der zwei Fahrräder und drei Pedelecs ist bequem an einer der RegioRad-Stationen im Stadtgebiet möglich.

Auf dem Rappenbaumareal tut sich was

In der vergangenen Verbandsversammlung des Schulverband Schulzentrum Böblingen-Dagersheim/Sindelfingen-Darmsheim war man sich einig: Das Rappenbaumareal soll erhalten bleiben und wieder als möglicher Schulstandort vorbereitet werden. In diesem Jahr sollen daher die notwendigen Voruntersuchungen und Vorplanungen zum Abriss des ehemaligen Schulgebäudes sowie der Sanierung und Ertüchtigung der Rappenbaumhalle und des Hallenbads erfolgen. Ziel ist es, die notwendigen Maßnahmen zu identifizieren, um tragfähige Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.

Danke für den guten Start!

Bild Ortsvorsteherin Alessandra Hütter

Bereits seit Juni 2019 bin ich als Ortsvorsteherin für Dagersheim tätig. In Dagersheim und innerhalb der Stadtverwaltung wurde ich sehr gut aufgenommen. Die Kolleginnen im Bezirksamt standen mir bei den ersten Schritten im Amt als Ortsvorsteherin tatkräftig unterstützend zur Seite. Nach der konstituierenden Sitzung des neu gebildeten Ortschaftsrats im Juli konnten wir gemeinsam voller Energie in die neue Wahlperiode starten. Neben den Sitzungen des Ortschaftsrates wurden meine ersten Monate durch anregende Gespräche mit der Einwohnerschaft und tollen Veranstaltungen der Dagersheimer Vereine gesäumt.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die gemeinsame Gestaltung von Dagersheim. Bringen auch Sie sich mit Ihren Ideen und Anregungen ein!

Ihre

Alessandra Hütter
Ortsvorsteherin

Sauberkeitstelefon der Stadtverwaltung

Das Sauberkeitstelefon der Stadtverwaltung nimmt gerne Fragen, Anregungen und Beschwerden rund um das Thema Sauberkeit an und ist unter der Telefonnummer (0 70 31) 6 69-33 75 erreichbar.
Falls Ihr Anruf nicht persönlich entgegengenommen werden kann, können Sie Ihr Anliegen auch auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder schriftlich an buergerreferat@boeblingen.de senden.
Wilde Müllablagerungen bzw. Vermüllung an den Umgehungsstraßen außerhalb des Stadtgebietes bitte unter der Telefonnummer (0 70 31) 6 63-15 50 beim Mülltelefon des Landkreises melden.

Der Winter kündigt sich an –worauf sollten Eigentümer und Besitzer von Grundstücken achtgeben?

Eigentümer und Besitzer von Grundstücken sollten nicht ihre Räum- und Streupflicht vergessen.
Denn auch wenn das Thermometer am Tage die Plusgrade erreicht, können nachts die Werte unter den Gefrierpunkt fallen.
Dies kann morgens zu glatten und rutschigen Gehwegen führen.

– Wann besteht die Räumpflicht? –
Gemäß der Satzung der Stadt Böblingen (659.041) über die Verpflichtung der Straßenanlieger zum Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege, sind die Straßenanlieger verpflichtet, den Schnee bzw. das Glatteis auf den angrenzenden Gehwegen zu beseitigen.
Die Beseitigungen müssen werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr stattgefunden haben.
Sollte jedoch nach diesem Zeitpunkt erneut Schneeoder Eisglätte entstehen, so muss der Straßenanlieger bei Bedarf erneut den Schnee räumen und streuen, denn die Räum- und Streupflicht endet erst um 20.00
Uhr und besteht somit den ganzen Tag über. Falls Sie dieser Räum- und Streupflicht nicht nachkommen können, sind Sie verpflichtet eine geeignete Vertretung zu beauftragen, die dies für Sie übernimmt.

– Wie sollte geräumt werden? –
Um ein sicheres und reibungsloses Durchkommen auf dem Gehweg zu gewährleisten, sollte der Gehweg auf einer Breite von mindesten einem Meter geräumt sein. So ist auch bei einer Begegnung von zwei Personen das Durchkommen gewährleistet. Zusätzlich zum Räumen der Straße muss auch die Rutschgefahr beseitigt werden. Dies sollte durch den Einsatz von geeigneten Streumitteln wie Sand, Split oder Asche erreicht werden. Bitten beachten Sie, dass der Einsatz von auftauenden Streumitteln (insbesondere Streusalz) verboten ist.

Eine Ausnahme besteht lediglich bei der Verwendung an besonders gefährlichen Stellen (Treppen, Steilstücken), doch auch bei dieser Ausnahme sollte darauf geachtet werden, dass die auftauenden Streumittel nur sehr gering eingesetzte werden. Hintergrund dieses Verbots ist, dass übermäßiger Gebrauch von auftauenden Streumitteln die Gesundheit schädigen kann, sehr belastend für die Umwelt ist und den Belag des Gehwegs angreift.

Bitte beachten Sie, dass dies kein abschließender Text ist und Sie weitere Informationen der Satzung (Az. 659.041) der Stadt Böblingen entnehmen können.

Wechsel auf der Stelle der Dagersheimer Amtsbotin

Beratungsangebot für das Untersuchungsgebiet "Gassenquartier Dagersheim"

Die Stadt Böblingen führt aktuell für das Untersuchungsgebiet "Gassenquartier Dagersheim" vorbereitende Untersuchungen durch. Mit der Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen wurde die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH beauftragt.

Diese können Sie bei Fragen gerne unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH
Norina Flietel
Tel.: 07141 149-282
E-Mail: norina.flietel@wuestenrot.de

Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen werden mit den Grundstückseigentümern im Gebiet Gespräche geführt.
Der nächste Termin ist am:

Freitag, 27. Juli 2018

Wenn Sie Grundstückseigentümer im Gebiet "Gassenquartier Dagersheim" sind und noch keinen Termin vereinbart haben, wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH.

Bürgerinformationsveranstaltung "Sanierungsgebiet Gassenquartier"

Am Abend des 17.07.2018 fand in der Dagersheimer Zehntscheune eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Sanierungsgebiet im Dagersheimer Gassenquartier statt. Etwa 50 Dagersheimerinnen und Dagersheimer nutzten die Gelegenheit sich zu diesem Thema zu informieren und einzubringen.

Oberbürgermeister Dr. Belz begrüßte die Anwesenden. In seiner Begrüßung hob er die Chancen für den Dagersheimer Ortskern hervor, die aus der Maßnahme erwachsen könnten. Anschließend referierten Experten der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH, die derzeit die vorbereitenden Untersuchungen für das Sanierungsgebiet durchführen. Die Referate waren von einer Phase unterbrochen, in der alle Anwesenden aufgefordert waren sich einzubringen. Alle Bürgerinnen und Bürger konnten sich in moderierten Gruppen zu den Themen "Ortskern und Miteinander", "Umwelt und Klimaschutz", "Wohnen, Denkmal und Ortsbild" sowie "Mobilität und öffentlicher Raum" mit Diskussionsbeiträgen oder Vorschlägen einbringen. Die so erarbeiteten Ergebnisse gehen auch in den Ergebnisbericht über die vorbereitenden Untersuchungen ein, der Ende September im Ortschaftsrat Dagersheim vorgestellt werden wird.

Weiterhin besteht das Angebot der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH an die Eigentümerinnen und Eigentümer des Abgrenzungsgebiets der vorbereitenden Untersuchungen ein individuelles Gespräch zum Thema zu führen. Um Anmeldung für den nächsten Gesprächstermin, der am Freitag, den 27.07.2017 im Bezirksamt Dagersheim stattfindet, wird bei Frau Norina Flietel gebeten: Tel.: 07141 149-282; E-Mail: norina.flietel@wuestenrot.de

Information über die Zuständigkeiten nach Durchführung der Notariatsreform ab dem 01.01.2018

1. für Nachlass- und Betreuungssachen:
Amtsgericht Böblingen
Nachlass- und Betreuungsgericht
Dienstgebäude: Konrad-Zuse-Straße 5, 71034 Böblingen
Postanschrift: Steinbeisstraße 7, 71034 Böblingen
Tel.: (0 70 31) 68 60 - 3 50
E-Mail: Poststelle@agboeblingen.justiz.bwl.de

2. für Grundbuchangelegenheiten:
Amtsgericht Böblingen
Grundbuchamt
Otto-Lilienthal-Straße 24, 71034 Böblingen
Tel.: (0 70 31) 68 60 - 0
E-Mail: Poststelle@gbaboeblingen.justiz.bwl.de

3. für Auskünfte und Kopien aus den früheren papiergeführten Grundbuchunterlagen (z.B. Teilungserklärungen, Bewilligungen zu Dienstbarkeiten, usw.):
Grundbuchzentralarchiv Baden-Württemberg
Stammheimer Straße 10, 70806 Kornwestheim
Tel.: (0 71 54) 1 78 20 - 1 00
E-Mail: Poststelle@gbzakornwestheim.justiz.bwl.de

4. für notarielle Tätigkeiten stehen Ihnen künftig freiberuflich tätige Notare zur Verfügung.

Schülerpatenschaften: Jugendliche individuell begleiten und unterstützen

Die Stadt Böblingen sucht für die Eichendorff- und die Theodor-Heuss-Schule dringend ehrenamtliche Schülerpaten, die Schülern wertvolle Starthilfe bei der Planung ihrer schulischen und beruflichen Zukunft geben können.
Eine Patenschaft ist ein freiwilliges Angebot zur Unterstützung von jungen Menschen an den Böblinger Werkrealschulen. Ehrenamtliche unterstützen im Übergang von der Schule in den Beruf oder bei der individuellen Planung des weiteren Bildungsweges. Patenschaften haben zum Ziel, Benachteiligungen abzubauen und Bildungs- und Ausbildungschancen zu verbessern. Ein Patentandem vereinbart eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe über einen längeren Zeitraum.
Dies kann bis zum Ende der Werkrealschule oder darüber hinaus eine Unterstützung während der Ausbildung oder dem Besuch einer weiterführenden Schule sein. Patinnen und Paten vereinbaren individuell regelmäßige Termine mit ihrem „Patenkind“. Die Treffen können in öffentlichen Räumen in der Schule oder anderen städtischen Einrichtungen stattfinden. Fachlich begleitet und unterstützt wird die Arbeit der Paten durch die Schulsozialarbeit der Arbeiterwohlfahrt und durch die Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Böblingen. Neben Informationen und Arbeitsmaterialien erhalten Ehrenamtliche Schulungsangebote und Austauschtreffen. Es besteht Versicherungsschutz. Eine Erstattung von Fahrtkosten ist möglich.

Sie haben Lebenserfahrung,
Geduld und Einfühlungsvermögen,
• Freude am Umgang mit Jugendlichen,
• Sind zuverlässig und integer,
• offen gegenüber Anderen und Neuem,
• bereit, konstruktiv mit Schule und Eltern zusammenzuarbeiten,
• Sie möchten etwas weitergeben und die persönliche Entwicklung eines jungen Menschen begleiten,
• können sich längerfristig engagieren?

Für weitere Informationen können Sie sich an die Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement: Heike Lück, Telefon (0 70 31) 6 69-24 77,
E-Mail lueck@boeblingen.de. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.boeblingen.de/fachstelle.

Danke TSV, Danke Dagersheim - eine tolle Stimmung im Waldstadion! A time to remember!

Ortsvorsteher Hannes Bewersdorff: „Ich freue mich, dass viele engagierte Helferinnen und Helfer unseren Gästen aus den Partnerstädten auch in Dagersheim bestens organisierte Wettkämpfe ermöglicht haben.
Die Partnerstadt-Olympiade war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung und auch in Dagersheim stifteten die Spiele allerseits viel Freude und Dankbarkeit.“

TSV-Präsident Arthur Bamberger: "Eine tolle Partnerstadt-Olympiade Zwei herausragende Punkte der Partnerstadt-Olympiade werde sicherlich nicht nur ich sehr lange in Erinnerung behalten. Das ist zum einen die Begeisterung und die Freundlichkeit, mit der die Jugendlichen aus den sieben Städten gemeinsam um sportliche Erfolge gerungen und miteinander friedlich gefeiert haben. Ich denke, dass dieses Miteinander sehr lange die Gedanken der Beteiligten beflügeln wird - und zum anderen war es einfach grandios, mit welcher Selbstverständlichkeit das Organisationsteam und alle Helfer miteinander für ein gemeinsames Ziel zusammengearbeitet haben. Toll, dass wir einen Beitrag bringen konnten und vielen Dank an alle freiwillige Helfer."

Oberbürgermeister Wolfgang Lützner in Auszügen: die Partnerstadt-Olympiade war „grandios – gemeinschaftlich – genial!“
„Viel Arbeit und große Anstrengungen liegen nun hinter uns. Darum möchte ich mich herzlich bei allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung und das große Engagement, auch schon in den letzten Wochen und Monaten, bedanken.
Das war eine ganz ausgezeichnete Spitzen-Teamleistung. DANKE – DANKE – DANKE!“

Sportamtsleiter Josef Fischer: „Der TSV Dagersheim war ein engagierter, herzlicher Gastgeber. Gemeinsam gelang uns im Dagersheimer Waldstadion mit der Leichtathletik, dem Tennisturnier und den Fußballmädels ein fröhliches olympisches Fest der Jugend.
Die Zusammenarbeit von TSV, SVB und Stadt sowie den Partnerstädten war eine wunderbare Erfahrung, die wir gerne fortsetzen wollen.“

TSV-Leichtathletikabteilungsleiter Hartmut Giehl: „Es ist schön erleben zu dürfen welch doch internationales Flair diese Veranstaltung ausstrahlt. Mit einem leise weinenden Auge bedauere ich, dass ich selber nie an einer Partnerstadtolympiade teilnehmen konnte. Aber da ich in Alba als Besucher dabei war, wird Böblingen nicht meine letzte PO gewesen sein, speziell nach Glenrothes würde ich einmal gerne gehen.“

SVB-Fußball, Evelyn Klumpp/Jupp Stegemann: „Die Fußballmädchen haben sich in Dagersheim sehr wohl gefühlt. Den Organisatoren des Turniers ist praktisch jeder Wunsch schon von den Lippen abgelesen worden, bevor man ihn ausgesprochen hatte!!!
Das war beeindruckend, da merkt man, dass Karl-Heinz Walter, Peter Grözinger & Co. mit viel Herzblut bei der Arbeit sind!“

TSV-Tennisabteilungsleiter Dirk Wolf: „Wir sind froh dabei gewesen zu sein. Alle Jugendlichen und Coaches waren freundlich und sportlich fair. Für mich persönlich war es sehr schön, zu sehen, dass in den Einzelwettbewerben 4 verschiedene Städte je eine Goldmedaille erringen konnten! Auch bei der Siegerehrung war ein große Freude zu spüren!“

Lärmaktionsplanung

Der ATUS folgte in der Sitzung vom 12.07. der Vorlage der Verwaltung und beschloss das Verfahren zur Aufstellung eines Lärmaktionsplanes für die Stadt Böblingen einzuleiten (Aufstellungsbeschluss). Gemäß der europäischen Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie; 2002), die mit der Lärmminderungsplanung als 6. Teil des Bundesimmissionsschutzgesetzes in deutsches Recht eingeführt wurde (2005), sind durch die zuständigen Behörden für Ballungsräume mit mehr als 250.000 Einwohnern, sowie in Orten mit Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 8.200Kfz pro Tag und Haupteisenbahnstrecken mit mehr als 80 Zügen pro Tag Lärmaktionspläne zu erstellen, sollten diesbezüglich Lärmbelastungen der Bevölkerung festgestellt werden. Voraussetzung dafür sind sogenannte Lärmkarten, die durch die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) bzw. durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) alle 5 Jahre erstellt bzw. aktualisiert werden. Wird aus diesen Lärmkarten ersichtlich, dass es durch den Umgebungslärm betroffene Bürger gibt, so ist die Behörde – im Fall des Stadtgebietes der Stadt Böblingen ist dies die Stadtverwaltung selbst – gefordert, Maßnahmen zu entwickeln, die diese Lärmbetroffenheit reduzieren hilft. Dies können neben baulichen Maßnahmen wie z.B. der Ausstattung der Straßen mit neuen, glatten und geräuschmindernden Fahrbahnbelägen auch verkehrsorganisatorische Maßnahmen wie z.B. Geschwindigkeitsreduzierungen oder aber auch Einschränkungen für bestimmte Verkehrsarten oder eine Kombination aus den verschiedenen Maßnahmen sein. Der nun vorgestellte Entwurf des Lärmaktionsplanes für die Stadt Böblingen erkennt gerade für den Innenstadtbereich zahlreiche Lärmbetroffenheiten, die mit Hilfe der vorgenannten Maßnahmen reduziert werden könnten.
Ein wichtiges Kriterium bei der Erstellung des Lärmaktionsplanes stellt die Beteiligung der Öffentlichkeit dar. Dazu soll der Entwurf des Lärmaktionsplanes in den nächsten Wochen auf der Homepage der Stadt Böblingen veröffentlicht und im Rathaus ausgelegt werden. Auch weitere Träger öffentlicher Belange (TöB) werden bei der Erstellung gehört werden. Die daraus resultierenden Hinweise und Anregungen werden bei der Überarbeitung des Entwurfes geprüft und ggf. in den Entwurf aufgenommen. Ziel ist es, eine nach Prioritäten geordnete Maßnahmenliste zur Reduzierung des Umgebungslärms für die nächsten 5 -10 Jahre zu erstellen und letztlich durch den Gemeinderat beschließen zu lassen. Nähere Informationen dazu erscheinen auch in einer der nächsten Ausgaben des Amtsblattes.

Wasser ist ein kostbares Gut –

Damit das ökologische Gleichgewicht stimmt, ist in den Sommermonaten die Entnahme von Wasser aus Bächen nicht erlaubt
 
Lange Hitze- und Trockenperioden können den Wasserstand der Bäche und Flüsse so weit sinken lassen, dass Wasserentnahmen das ökologische Gleichgewicht der Gewässer beeinträchtigen und den Fischbestand gefährden. Deshalb wird darauf hingewiesen, dass es in den Sommermonaten Juni bis September nicht erlaubt ist, Wasser aus Bächen und Flüssen zur Bewässerung oder Beregnung von gärtnerischen oder landwirtschaftlichen Flächen zu entnehmen, es sei denn, es handelt sich um eine genehmigte Entnahmestelle.
Bei der Schwippe handelt es sich nicht um eine solche Entnahmestelle.
Bereits vor Jahren hat das Landratsamt den Gemeingebrauch an den Fließgewässern im Kreis eingeschränkt. Im Kreis Böblingen entspringen zwar viele Bäche, sie führen aber im Quellgebiet relativ wenig Wasser. Der Kreis Böblingen gehört daher zu den Wassermangelgebieten, deshalb ist es wichtig, sich an das Wasserentnahmeverbot zu halten. Wer dies nicht tut, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert ein Bußgeld.
Nachlesen können Sie dies auf der Homepage des Landratsamtes Böblingen www.lrabb.de unter Eingabe des Stichwortes „Oberirdische Gewässer“.

Die fleißigen Helfer Dagersheims

Weitere Informationen

Kontakt

Frau Anastasia Dottai

Bezirksamt Dagersheim

Telefon (0 70 31) 6 69 13 22
Gebäude: Bezirksamt Dagersheim
Raum: 6
Aufgaben: Sekretariat